Das lange Warten hat ein Ende – das neue smoost ist da!

Zukünftig heißt es nur noch Ladekabel einstecken, App starten und automatisch Gutes tun! Egal ob mit dem Smartphone oder am Computer – mit smoost stellen Ihre Unterstützer die ungenutzte Rechenkraft ihres Smartphones zur Verfügung, um Ihren Verein zu unterstützen. Immer wenn ein Nutzer sein Smartphone auflädt, startet die smoost-App und löst komplexe Berechnungen für Industrie und Wissenschaft – für jedes gelieferte Ergebnis wird Ihrem Verein ein Minigeldbetrag gutgeschrieben. Damit gehört das Prospekte blättern der Vergangenheit an – einfach Smartphone laden und Gutes tun!

Hier geht’s zum App-Update:

So funktioniert das neue smoost: Die Nutzer setzen ihre ungenutzte Rechenleistung ein, um Berechnungen für Industrie und Wissenschaft zu lösen – die gelieferten Ergebnisse sind bares Geld wert!

Die Vorteile noch einmal auf einen Blick:

  • Ihre Unterstützer helfen automatisch bei jedem Ladevorgang – ohne aktiv etwas zu tun.
  • Der Akku lädt dank intelligenter Start-Stop-Automatik normal auf.
  • Eine Nutzer-Anmeldung entfällt komplett – App starten und direkt loslegen.
  • Der Nutzer muss weder Standort, noch Kontakte oder sonstige Daten freigeben
  • Die Privatsphäre ist zu hundert Prozent geschützt.
  • smoost ist auch auf älteren „Schubladengeräten“ und über die Website am Computer nutzbar.
  • Der Erlös wird alle 24h festgeschrieben und aktualisiert– es gibt also keine, von der Werbeindustrie abhängigen, Klickwertschwankungen mehr.
  • smoost ist ab sofort weltweit nutzbar.

Sie sind Administrator eines Vereins? Hier finden Sie die wichtigsten Infos für Administratoren.

Die wichtigsten Änderungen für Administratoren

Als Administrator können Sie sich wie gewohnt über die Webseite im Dashboard einloggen und Ihren Verein verwalten. Neben einem komplett neuen Design ist die größte Umstellung, dass es keine Projekte mehr gibt. Ab sofort wird Ihr Verein einfach direkt unterstützt und Sie können dann selbst entscheiden für welchen Zweck und welches Projekt Sie das Geld verwenden.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick: mit dem neuen Dashboard.

Profil

  • Hier sehen Sie immer zu wie viel Prozent Sie Ihr Profil schon vervollständigt haben.
  • Wie auch schon bisher, können Sie Ihren Verein mit einem kleinen Text, Ihrem Vereinslogo sowie einem Banner vorstellen.
  • Ihr Profil erreicht 100 Prozent, wenn alle Felder ausgefüllt sowie Profilbild und Banner hochgeladen sind.

Unterstützer

  • Hier können Sie sehen, wie viele Nutzer Sie aktuell unterstützen sowie den bisherigen Höchstwert gleichzeitiger Unterstützer.
  • Als Unterstützer zählt jedes einzelne Gerät – egal ob Smartphone oder Computer.
  • Umso mehr Unterstützer Sie für Ihren Verein bei smoost gewinnen können, desto mehr Geld bekommt Ihr Verein.
  • Dazu sollten Sie den sogenannten Sharing-Link möglichst häufig teilen – egal ob per E-Mail, Facebook und WhatsApp oder auch einfach im lockeren Gespräch mit Vereinsfreunden.
  • Um  Ihren Sharing-Link zu individualisieren klicken Sie diesen einfach an.

Einnahmen

  • In diesem Bereich finden Sie die Gesamteinnahmen, offenen Einnahmen sowie bereits angeforderte Gutschriften.
  • Die offenen Einnahmen werden alle 24 Stunden festgeschrieben und aktualisiert.
  • Da smoost weltweit nutzbar ist, werden alle Beträge in US-Dollar angezeigt und auch ausgezahlt.
  • Eine Auszahlung kann immer dann angefordert werden, wenn Sie mindestens 50 US-Dollar an offenen Einnahmen haben.
  • Die Auszahlung erfolgt dabei über PayPal, da es den internationalen Zahlungsverkehr vereinfacht und Ihr Verein das Geld schon kurz nach Auszahlungsanforderung gutgeschrieben bekommt.
  • Euro-Guthaben, das vor dem 11.10.2018 bestand, haben wir am Stichtag zum tagesaktuellen Dollarkurs (1 Euro = 1,1573 US-Dollar) umgerechnet.

Weitere Details uns Antworten auf Ihre Fragen finden Sie in unseren FAQ.

smoost, quo vadis? – Drei Fragen an den Geschäftsführer

Bereits seit einigen Wochen gibt es keine Prospekte mehr in der App. Was ist da los?

smoost-Gründer Rainer Rother

Rainer Rother, Gründer und Geschäftsführer von smoost

Es gab leider große Probleme mit unserem zentralen Prospektvermittler, wie wir ja auch auf Facebook kommuniziert haben. Über diesen haben wir bis dato praktisch alle Prospekte bundesweit bezogen. Nach einer Fusion und einem Wechsel in der Geschäftsführung des Vermittlers, blieb dort offensichtlich kein Stein auf dem anderen. Wir sahen uns mit drastischen Preisreduktionen konfrontiert. Die Versorgung mit Prospekten wurde nach Belieben rauf- und runtergefahren und dann zuletzt ohne Vorwarnung komplett eingestellt. Leider haben sich diese Probleme unausweichlich auch auf den Klickwert ausgewirkt, was letztendlich deutlich reduzierte Auszahlungsbeträge für unsere Vereine zur Folge hat. Es tut uns riesig leid für alle Vereine, die dadurch nun weniger Geld erhalten als bisher üblich. Wir wissen nur zu gut, dass bei Vereinen jeder Cent zählt und auch unser kleines Team hat die Situation sehr hart getroffen. Für diese Umstände kann ich mich bei allen Betroffenen nur entschuldigen. Ein kleiner Trost ist vielleicht trotzdem, dass wenigstens alle Klicks erhalten bleiben und weiterhin auszahlbar sind – wenn auch zu einem niedrigeren Wert als von uns allen erhofft.

Wie geht es mit smoost denn nun weiter?

smoost wurde gegründet, um Gutes zu tun, um Vereinen und gemeinnützigen Organisationen eine zusätzliche Einnahmequelle zu bieten. Basierend auf diesem Grundsatz haben wir in den letzten Wochen mit aller Kraft an einem neuen Konzept gearbeitet, dass mit den Schwächen der alten Lösung, wie zum Beispiel der eines schwankenden Kurswerts, aufräumen soll. Ich freue mich heute erstmals verraten zu können, dass wir einen Weg gefunden haben, wie wir genau dies erreichen können. In Kürze wird es also wieder möglich sein, mit smoost kostenlos zu helfen – und zwar auf eine völlig neue Art und Weise.

Klingt spannend – was kann man sich darunter vorzustellen?

Werbung und Prospekte gehören der Vergangenheit an. In Zukunft kann man mit smoost Gutes tun, einfach indem man seinen Handyakku auflädt! Ich weiß, dass klingt zunächst unglaublich, es ist aber tatsächlich möglich und zwar indem wir brachliegende Rechenleistung nutzbar machen. Dazu haben wir ein komplett neues System auf die Beine gestellt, das wir schon in Kürze vorstellen werden. Vieles wird sich ändern. So wird die App zukünftig weltweit funktionieren, weshalb wir uns auch dafür entschieden haben, unsere Währung von Euro auf US-Dollar umzustellen. Darüberhinaus wollen wir hohe Kosten bei Transaktionen im In- und Ausland vermeiden. Aus diesem Grund wird die Auszahlung unkompliziert über PayPal abgewickelt – der Vorteil liegt hier auf der Hand: das Geld ist sofort auf dem Vereinskonto und niemand muss mehr lange auf sein Geld warten. Es wird also einige Änderungen geben, die mit den Nachteilen des alten Systems aufräumen: so ist beispielsweise keine lästige Registrierung oder Datenfreigaben für die Nutzer mehr notwendig. Gleich bleibt auf jedem Fall, dass man mit unserer App einfach und kostenlos helfen kann.

smoost Logo

Viele Menschen, ein Ziel – Fünf Schritte zur Vereinsgründung

Von unserer Praktikantin Julia Jesser 

Hans und seine Freunde verabreden sich regelmäßig zum Dart spielen und haben beschlossen, ihre Leidenschaft für Dart weiterzuverbreiten. Melanie möchte sich gemeinsam mit ihren Kollegen für die Rettung von verwaisten Igelbabys einsetzen. Doris und Fabian bemitleiden die Obdachlosen, die sie jeden Tag an der U-Bahn-Station sitzen sehen, und beschließen ihnen zu helfen.

Alle diese Fälle haben etwas gemeinsam: Eine Gruppe von Menschen verfolgt über einen längeren Zeitraum das gleiche Ziel – die perfekte Grundlage für eine Vereinsgründung. Aber ist das alles? Mehrere Menschen, das gleiche Ziel, und schon darf man sich e.V. nennen?

Nicht ganz – es gilt einige Schritte zu befolgen, bevor Hans, Melanie und co. ins Vereinsleben starten können. smoost hat die zentralen Punkte zusammengetragen und gibt eine Übersicht über die Vorteile eines eingetragenen Vereins. Im letzten Punkt erklärt smoost-Praktikantin Carina Wagner wie ein Verein dann gemeinnützig wird.

Inhalt

  1. Finde mindestens sieben Mitglieder
  2. Formuliere eine Vereinssatzung
  3. Halte eine Gründungsversammlung ab
  4. Melde Deinen Verein zur Eintragung beim Vereinsregister an
  5. Gemeinnützig werden

 

1. Finde mindestens sieben Mitglieder

Wenn im Alltag der Begriff „Verein“ fällt, dann stellt man sich in erster Linie einen so genannten „Idealverein“ vor. Dieser kennzeichnet sich dadurch aus, dass sich

  • mindestens sieben Personen
  • auf bestimmte Dauer
  • zu einem ideellen (also nicht-wirtschaftlichen) Zweck
  • unter einem Namen vereinigen.

Außerdem wird der Idealverein von einem Vorstand vertreten und sein Bestehen ist unabhängig vom Wechsel der Mitglieder. Typische Beispiele für Idealvereine sind Sportvereine oder Vereine zur Förderung von Kultur, Natur- oder Umwelt sowie Vereine für karitative Zwecke.

Bei der Gründung müssen mindestens zwei Personen beteiligt sein. Gründungsmitglieder können auch Aktiengesellschaften, GmbHs, andere rechtsfähige und nicht rechtsfähige Vereine, Stadtgemeinden, Landkreise, offene Handelsgesellschaften oder Kommanditgesellschaften sein. Hauptsache, die Gründungsmitglieder sind geschäftsfähig. Wichtig: Soll der Verein eingetragen werden, sind sieben Mitglieder notwendig.

 

2. Formuliere eine Vereinssatzung

Foto: pixabay.com

Überall da, wo mehrere Menschen zusammenkommen und gemeinsam arbeiten wollen, sind Regeln notwendig. So sind Ordnung, Struktur und Harmonie gewährleistet. Der Verein darf seine innere Ordnung selbst bestimmen.

Es gibt lediglich zwei Organe, die notwendig sind: Der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Alle vereinsinternen Regelungen werden in der Satzung getroffen. Bei der Formulierung der Satzung gibt es trotz der Vereinsautonomie bestimmte Regeln. Wenn wichtige Teile der Satzung fehlen, kann die Eintragung ins Vereinsregister abgelehnt werden.

Zwingende Bestandteile der Satzung sind:

  • Vereinsname
  • Vereinszweck
  • Vereinssitz in Deutschland
  • Aussage, dass der Verein eingetragen werden soll

Der Vereinsname sollte sich deutlich von denen anderer eingetragener Vereine im selben Ort unterscheiden und darf auch keine irreführenden Täuschungen über die Art und Größe des Vereins enthalten.

Außerdem enthalten sein sollten:

  • Regelungen über das Verfahren bei der Aufnahme und Kündigung von Mitgliedern
  • Ob Mitgliedsbeiträge erhoben werden und in welcher Höhe
  • Die Protokollierung von Beschlüssen
  • Regelungen darüber, wie der Vorstand gebildet wird und aus welchen/wie vielen Organen dieser besteht
  • Die Voraussetzungen, unter welchen die Mitgliederversammlung einberufen wird
  • Sonderrechte für Mitglieder und verschiedene Mitgliedergruppen

In der Satzung kann, aber muss nicht enthalten sein:

  • Weitere Vereinsorgane (Kuratorium, Verwaltungsrat, Präsidium oder Beirat)
  • Aufgaben der entsprechenden Vereinsorgane
  • Zusammensetzung des Organs
  • Art und Dauer der Einberufung der Organe
  • Ergänzende Vereinsordnungen.

Das, was in der Satzung beschlossen wird, gilt als Vereinsrecht. In den Fällen, zu denen die Satzung keine Regelungen trifft, gilt das BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch). Bei organisatorischen Regelungen, die sich deutlich von den Mustersatzungen unterscheiden, sollte fachkundiger Rat eingeholt werden.

 

3. Halte eine Gründungsversammlung ab

Mit der Gründungsversammlung wird der Verein gegründet. Hier müssen Wahlen durchgeführt und die Satzung verabschiedet werden. Es werden der Vorstand und alle Organe gewählt, die es laut der Satzung geben muss. Die Wahlergebnisse werden in einem Gründungsprotokoll festgehalten, welches von allen Gründungsmitgliedern unterschrieben wird.

Das Gründungsprotokoll enthält:

  • Datum und Ort der Gründung
  • Versammlungsleiter und Protokollführer
  • evtl. Zweck, Ziele und Motive zur Gründung des Vereins
  • Wahlergebnisse und gefasste Beschlüsse
  • Name, Geburtsdatum und Anschrift der gewählten Vorstandsmitglieder

Der eigentliche „Gründungsakt“ besteht in der Einigung auf die Vereinssatzung. Diese muss, wenn der Verein eingetragen werden soll, von mindestens 7 Gründungsmitgliedern unterschrieben werden. Nun ist ein „Vorverein“ oder ein nichtrechtsfähiger Verein entstanden.

 

4. Melde Deinen Verein zur Eintragung beim Vereinsregister an

Jetzt ist der Verein gegründet, aber noch nicht ins Vereinsregister eingetragen. Sobald ein Verein ins Vereinsregister eingetragen ist, darf der Verein das Kürzel „e.V.“ in seinem Namen tragen und gilt als eingetragener Verein bzw. rechtsfähiger Idealverein (§21 BGB). Von diesem Zeitpunkt an ist der Verein eine juristische Person und kann z.B. ein eigenes Vermögen bilden, Fördermittel beantragen und klagen. Die Mitglieder selbst müssen nicht für den Verein haften. Die Eintragung erfolgt in dem Bezirk, in dem der Verein seinen Sitz hat.

Für die Eintragung einzureichen sind:

  • Ein Anmeldungsschreiben, mit dem Antrag, den Verein ins Vereinsregister einzutragen. Es soll Name, Geburtsdaten und Anschriften der Vorstandsmitglieder sowie deren beglaubigte Unterschriften enthalten.
  • Eine Kopie der Satzung, die von mindestens sieben Mitgliedern unterzeichnet wurde und aus der der Tag der Errichtung des Vereins ersichtlich wird.
  • Eine Kopie von Unterlagen, aus denen sich die aktuelle Zusammenstellung des Vorstandes ergibt (z.B. Gründungsprotokoll).

Die Kosten für die Ersteintragung belaufen sich auf 75 Euro. Die Notarkosten werden nach dem Geschäftswert des Vereins berechnet. Hinzu kommen gegebenenfalls die Kosten für die Bekanntmachung durch das Amtsgericht, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt sind. Nach der Registereintragung erhält der Verein einen Registerauszug, welcher als Nachweis des e.V.-Status dient. Der Registerauszug wird z.B. bei der Eröffnung eines Bankkontos verlangt.

Der erste Schritt, um bei smoost mitmachen zu können ist mit der Vereinsgründung erledigt, was nun noch fehlt ist die anerkannte Gemeinnützigkeit.

 

5. Gemeinnützig werden

Vereine sind nicht von Grund auf gemeinnützig und die Gemeinnützigkeit hat auch nichts mit dem Eintrag des Vereins in das Vereinsregister zu tun, sondern wird auf Antrag vom Finanzamt gewährt und bescheinigt. Sie ist im eigentlichen Sinn ein rein steuerlicher Tatbestand, der einige Vorteile bietet:

  • einige Einnahmen des Vereins sind körperschafts- und gewerbesteuerfrei
  • für bestimmte Leistungen gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent
  • der Verein ist berechtigt Spendenbescheinigungen (Zuwendungsbestätigungen) auszustellen; die Zuwendungen (Spenden und ggf. auch Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen, etc.) können dann vom Zuwendenden als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden, was die Spendenbereitschaft in der Regel deutlich erhöht
  • neben den wirtschaftlichen Vorteilen ist auch der Imageeffekt durch die Gemeinwohlorientierung ein Vorteil der Gemeinnützigkeit und bestimmte Zuschüsse werden ausschließlich oder bevorzugt an gemeinnützige Organisationen vergeben

Um allerdings den Status der Gemeinnützigkeit zu erhalten, müssen einige Anforderungen erfüllt werden und es kommt zu verschiedenen Auflagen:

  • Die Satzung eines gemeinnützigen (bzw. mildtätigen oder kirchlichen) Vereins muss die Regelungen enthalten, die in der Mustersatzung der Finanzverwaltung vorgeschrieben sind.
    Hierfür wird empfohlen, den Entwurf der Satzung vor der Gründung dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften zur Prüfung vorzulegen, ob die Satzung den Bestimmungen der Abgabenordnung für gemeinnützige Vereine entspricht, um gegebenenfalls noch Änderungen vornehmen zu können, die im Nachhinein kostspielig sein können.
  • Es kommt zu Einschränkungen bei der Mittelverwendung,
  • Beschränkungen der wirtschaftlichen Betätigung
  • Strengen Beschränkungen bezüglich möglichen Zuwendungen an Mitglieder
  • Einer erweiterten Buchführungspflicht und
  • Der Vermögensbindung bei Auflösung des Vereins

Der Antrag auf Gemeinnützigkeit wird beim zuständigen Finanzamt gestellt. Hierfür müssen neu gegründete Vereine die Satzung vorlegen. Falls die Voraussetzungen erfüllt sind, gewährt das Finanzamt zunächst die vorläufige Freistellung (für maximal 18 Monate). Der Verein erhält hierfür den Freistellungsbescheid als Nachweis. Nach der Vorlage der Steuererklärung für das erste Jahr, wird die Freistellung dann für jeweils drei Jahre im Voraus erteilt und dann immer wieder nachgeprüft, ob die Gemeinnützigkeit noch besteht. Dieser Freistellungsbescheid dient auch bei smoost als Gemeinnützigkeitsnachweis und muss bei der Anmeldung in Schritt 3 hochgeladen werden

Wer Lust bekommen hat jetzt als Verein aktiv zu werden, kann auf der Webseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz unter dem Punkt „Musterschreiben zum Vereinsrecht“ alles noch einmal detailliert nachlesen. Zudem sind hier auch Mustervorlagen für Satzung, Gründungsprotokoll, Anmeldung für das Vereinsregister u.v.m. zu finden.

Was man mit Zusammenhalt alles erreichen kann

Wie kommt man mit smoost zu 130 Euro – innerhalb von nur drei Monaten? Das und vieles mehr hat uns Tim Kneisl (25) vom TSV Gersthofen 1909 Abteilung Basketball verraten. Bei unserer Facebook-Fotochallenge im November machte der Basketballverein aus einer Kleinstadt in der Nähe von Augsburg den ersten Platz. Nicht nur in Sachen Selbstvermarktung ist der Sportverein ganz vorne mit dabei. Kneisl erklärte im Gespräch mit smoost, worauf es in seinem Sportverein wirklich ankommt und was man mit Zusammenhalt alles erreichen kann.

Emre sitzt grinsend auf einem Basketballkorb und lässt die Beine herunterhängen. In den Händen hält der junge Basketballer sein Smartphone. Auf dem Display: Natürlich smoost. Es ist eine von mehreren Aktionen, mit denen der TSV Gersthofen 1909, auf sein smoost-Projekt aufmerksam machen will – mit Erfolg. Doch das Ganze funktioniert natürlich nicht ohne den Rückhalt seiner Vereinskollegen: „Wir haben ihn mit ein paar Matten unterstützt, damit es nicht ganz so gefährlich ist, aber er will irgendwann auch selbst hoch hinaus“, erklärt Tim Kneisl, stellvertretender Leiter der Abteilung Basketball beim TSV Gersthofen. Seit er neun Jahre alt ist, ist Kneisl Mitglied im Verein und kennt ihn somit in- und auswendig – eine Grundvorausstezung für seine Arbeit im Marketingkreis der Verein.

Gersthofen-Trainer Tim Kneisl

Mittlerweile ist der 25-Jährige auch selbst Trainer aus Leidenschaft: „Es motiviert mich, die Basketballkenntnisse, die mir die Trainer in meiner Jugend beigebracht haben, weiterzugeben und zu sehen, wie die Kinder das umsetzen und erfolgreich sind“, schwärmt er. Von Erfolg kann der Basketball-Verein mit 200 Mitgliedern auch in den anderen Altersklassen sprechen: Die 1. Basketball-Herrenmannschaft des TSV Gersthofen ist sogar in der Bayernliga vertreten. „In erster Linie soll Sport aber allen Menschen Spaß machen und eine willkommene Abwechslung zum Alltag bieten.“ Das ist laut Kneisl das hauptsächliche Ziel des Sportvereins mit noch 15 anderen Abteilungen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind sie vor allem auf das Engagement von Freiwilligen angewiesen: „Von der Abteilungsleitung bis hin zu den Trainern sind beim TSV Gersthofen alle ehrenamtlich tätig. Jedes Event, das wir ins Leben rufen, jeder Spieltag, einfach alles, was in der Abteilung läuft ist auf ehrenamtlicher Basis. Wir stehen und fallen mit dem Ehrenamt“, erklärt Tim Kneisl.

Der Verein bietet nicht nur Trainings für sämtliche Altersklassen an, sondern veranstaltet auch Turniere, Jugendtrainingslager und andere Teambuliding-Aktivitäten. Bei solch einem motivierten Sportverein stellt sich natürlich die Frage: Wie finanziert sich das alles? Eine Freundin des Marketingkreises der Abteilung Basketball hat dem Verein hierzu smoost empfohlen und seitdem ist das Team nicht zu stoppen. „smoost ist einfach in der Bedienung und es ist leicht, den Leuten in und um den Verein herum mitzuteilen, warum wir das Ganze machen und was für ein Sinn dahintersteckt“, stellt Tim Kneisl fest und er fügt hinzu: „Außerdem kann man uns unterstützen, ohne dabei Geld ausgeben zu müssen und das indem man einfach nur ein paar Mal über das Display wischt – eine super Möglichkeit, um ein bisschen Geld für den Verein zu erlangen.“

Der TSV Gersthofen 1909 Abteilung Basketball ist gerade einmal seit Oktober 2017 bei der Charity-App smoost angemeldet und hat bereits um die 130 Euro „ersmoostet“. So etwas geschieht nicht von ungefähr: „Wir nutzen zum einen ganz viel Social Media; Instagram und Facebook. Den Sharing-Link haben wir auch in verschiedenen Whatsapp-Gruppen geteilt und den Leuten erklärt, was sie machen sollen und warum. Zum anderen haben wir jetzt noch Flyer gedruckt, die wir an den Spieltagen in der Halle ausgelegen“, verrät Kneisl.

Das gesammelte Geld soll den Nachwuchs-Basketballern zugute kommen. Denn um erfolgreiche potentielle Bayernliga-Basketballer aufzuziehen, ist allerhand nötig: Von Bällen, über Schiedsrichter, bis hin zu Trikots mit eigenem Namen und Vereins-Logo, damit die Kleinen „sich noch zugehöriger fühlen“. Tim Kneisl und sein Team nutzen jede Veranstalung, wie beispielsweise die Weihnachtsfeier des Vereins, um wieder auf das Projekt in der Charity-App aufmerksam zu machen. Das Ziel bleibt weiterhin die Jugendförderung. „Es macht mir sehr viel Spaß mit den Kindern zusammen zu arbeiten und Leistungsfortschritte zu sehen. Da sieht man, wie man seine Zeit sinnvoll investiert“, findet der junge Basketballtrainer. Das „Display-Wischen“ wäre für den TSV Gersthofen damit auf jeden Fall nicht umsonst.

Der Beitrag wurde von Julia Jesser verfasst.

smoost Charity-Shopping: Ab sofort online Einkaufen und Gutes tun

Wer kennt das nicht? Alle Prospekte sind durchgeblättert und dennoch besteht das Bedürfnis seinen Verein weiter zu unterstützen. Ab sofort ist dies dank „smoost Charity-Shopping“ möglich. Gemeinnützige Vereine und Organisationen lassen sich über den Link smoo.st/einkaufen am PC oder direkt über die App durch Online-Einkäufe unterstützen. Dreiviertel der dadurch entstandenen Provisionen gehen wie gewohnt auf das Guthaben-Konto des zuvor ausgewählten Vereins. Viele User haben sich gewünscht auch ohne Smartphone Gutes tun zu können. Mit smoost Charity-Shopping wird dieser Wunsch nun wahr.

smoost Charity-Shopping

So einfach können Sie mit Ihrem Online-Einkauf Gutes tun.

„Bereits zum Start unseres neuen Shopping-Programms konnte smoost mehr als 190 Online-Shops als Partner gewinnen, darunter Saturn, Check24, Booking.com, Fressnapf, DaWanda oder Flixbus“, erklärt smoost-Geschäftsführer Rainer Rother und Entwickler Thomas Helmrich ergänzt: „Es werden täglich mehr, jeden Tag kommen neue Shops dazu!“

Das Angebot ist, wie alles bei smoost, für Vereine und Nutzer komplett kostenlos. Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: unter smoo.st/einkaufen sucht sich der Nutzer das Projekt aus, das er unterstützen möchte. Im unteren Bereich findet man dann zahlreiche Shops von denen man einen auswählt und im Anschluss ganz normal einkauft – „der Einkauf kostet dadurch keinen Cent mehr“, freut sich Rother und er fügt hinzu: „smoost Charity-Shopping ist über den Sharing-Link, über ein Banner in der App oder durch die direkte Eingabe in den Browser am Computer erreichbar“.

„smoost Charity-Shopping ist über den Sharing-Link, über ein Banner in der App oder durch die direkte Eingabe von smoo.st/einkaufen in den Browser am Computer erreichbar.“

– Rainer Rother, Gründer von smoost

Nach durchschnittlich 60 Tagen (Rückgaberechte der Käufer) wird die Provision dem Verein gutgeschrieben – je nach Anbieter des jeweiligen Shops sind dies bis zu 20 Prozent der Einkaufssumme. In der Betragsanzeige der App ist Gutschrift dann zu sehen, sobald der Verein eine Auszahlung vorgenommen hat. Wie auch schon bei den Prospekten nutzt smoost 25 Prozent der Einnahmen, um die App weiter zu entwickeln und den Betrieb am Laufen zu halten.

smoost-Gründer: Geschäftsführer Rainer Rother (links) und Entwickler Thomas Helmrich (rechts).

Der Vorteil von smoost Charity-Shopping liegt auf der Hand: gemeinnützige Organisationen und Vereine lassen sich mit smoost jetzt nicht nur durch das Ansehen von Werbeprospekten unterstützen, sondern auch mit Onlineshopping – von zu Hause über den PC oder direkt aus der App. „Mit ‚smoost Charity-Shopping’ haben wir die perfekte Ergänzung zu unserem bisherigen Angebot und ich kann schon jetzt verraten, dass weitere neue Unterstützungs-Möglichkeiten in der Vorbereitung sind. Wir wollen unsere Postion als universelle App für gute Taten ausbauen und jedem, die für ihn passende Unterstützungsform bieten – man darf gespannt sein“, so smoost-Gründer Rainer Rother.

In fünf Schritten zum Erfolg bei smoost!

Dein Projekt ist freigeschaltet und nun? Der Erfolg eines smoost-Projektes hängt maßgeblich von der Anzahl seiner Unterstützer und deren Aktivität ab. Nachdem Dein Projekt also freigeschaltet wurde, solltest Du dich nicht einfach hinsetzen und warten, dass die Leute fleißig für dich klicken. Vielmehr solltest Du versuchen so viele Leute wie möglich auf Dein Herzensprojekt aufmerksam zu machen.

Als Hilfestellung finden Vereine hierfür eine Checkliste im Dashboard unterhalb ihrer Projekte. „Mit dieser Checkliste wollen wir den Vereinen ein Hilfsmittel an die Hand geben, um ihr Projekt optimal bewerben zu können. Unsere Statistiken zeigen deutlich, dass Vereine mit einer komplett abgehakten Checkliste ihre Einnahmen um bis zu 20 Euro pro Monat steigern können“, erklärt Rainer Rother, Geschäftsführer und Gründer von smoost.

Da nur sechs Prozent aller Projekte diese Liste komplett ausgefüllt haben, ist dies für uns Anlass genug, um Euch in diesem Artikel einige Tipps zum Thema Checkliste mit auf den Weg zu geben.

 

1. „Teilen, teilen, teilen“ – Verbreite Deinen Sharing-LinkDen Sharing-Link einmal pro Monat auf Facebook teilen!

Das wichtigste Instrument, mit dem Du Menschen auf Dein Projekt aufmerksam machen kannst, ist der Sharing-Link. Diesen findest Du im Dashboard unterhalb Deines Projektes. Klickst Du ihn innerhalb Deines Browsers an, siehst Du Dein Projekt mit Bild und Text wie es auch in der App angezeigt wird. Der Sharing-Link ist speziell für die Smartphone-Nutzung konzipiert. Sobald ein smoost-Nutzer auf den Link Deines Projektes klickt, gelangt er direkt zu Deinem Projekt in der App. Personen, die smoost noch nicht auf ihrem Handy haben, werden zum Download-Bereich im Apple Store oder Google Play Store geleitet.

Mit dem Sharing-Link kannst Du Dein Projekt also ganz einfach bewerben und Nutzer direkt zum smoosten animieren. Daher solltest Du diesen auch möglichst weit streuen.

Facebook bietet eine sehr große Reichweite und ist deshalb besonders geeignet. Außerdem ist der Sharing-Link Facebook-optimiert. Dadurch wird beim Posten automatisch eine Vorschau zu Deinem Projekt erzeugt. Dein Projekt-Link eignet sich ebenso gut für Whatsapp. Dort kannst Du ihn einzelnen Personen schicken oder direkt in ganze Gruppen posten. Da Du hierbei nur Smartphone-Nutzer erreichst, können diese Dein Projekt sofort unterstützen. Du kannst den Sharing-Link natürlich auch darüber hinaus verbreiten. Er eignet sich beispielsweise gut für die Einbindung in E-Mail-Signaturen oder Newsletter des Vereins. Am besten ist es, dies einmal im Monat zu wiederholen. Außerdem ist es Hilfreich, ab und zu auf unserer Facebook-Seite vorbeizuschauen und dann Beiträge zu teilen, die dann wiederum auf Euer smoost-Projekt aufmerksam machen. Zudem könnt Ihr hier ab und zu auch tolle Gewinnspiele und Aktionen finden.

Also kurz gesagt: Teilen, teilen, teilen!

 

2. Verwende die smoost-Banner

Wenn Du den Button Checklist unterhalb Deines Projekts anklickst, hast Du auch die Möglichkeit unterschiedlich formatierte Banner von smoost herunterzuladen. Diese kannst du zum Beispiel auf Facebook, auf der Vereinshomepage oder in Deiner E-Mail-Signatur verwenden, um andere auf smoost aufmerksam zu machen oder ans smoosten zu erinnern.

Viel Aufmerksamkeit lässt sich mit dem smoost-Banner bspw. in der Email-Signatur erzeugen.

 

3. Nutze Deinen Herzcode

Der Herzcode hat die gleichen Funktionen wie der Sharing-Link. Du findest diesen ebenfalls im Dashboard unter dem Punkt Checklist. Dort kannst Du den eigens für Dich generierten QR-Code isoliert oder als fertiges Plakat herunterladen. QR-Codes sind zweidimensionale grafische Codes und lassen sich mit Hilfe der Handy-Kamera scannen. Der Herzcode eignet sich für alle Druckerzeugnisse, wie beispielsweise Anzeigen, Plakate, Flyer, Banner, Aufsteller etc. Analog zum Sharing-Link gelangen smoost-Nutzer durch das Scannen des Codes direkt zu Deinem Projekt in der App bzw. zum App-Download in den jeweiligen Stores. Der große Vorteil ist, dass Du auch nicht-elektronische Übertragungswege nutzen kannst. Läuft ein Interessent beispielsweise an einem Schaukasten mit Deinem Plakat vorbei und findet Dein Projekt unterstützenswert, kann er, indem er den Herzcode scannt, sofort für Dich lossmoosten.

 

4. Gestalte Deine Flyer

Im Dashboard unter dem Button Checklist stellen wir Dir außerdem einige Bausteine für Flyer zur Verfügung. Dort findest Du unter anderem den bereits angesprochenen Herzcode einzeln oder auch als fertige Kombination mit Deinem Text. Ob du Dein Plakat kleiner ausdruckst, die Vorlagen verwendest oder selbst einen Flyer mit Deinem Herzcode und Deinem Sharing-Link gestaltest, bleibt Dir überlassen. Die fertigen Flyer eignen sich wunderbar als Giveaways bei Infoveranstaltungen, Auslagen im Vereinsheim oder einfach als Erinnerungsstütze für Deine Mitglieder. Probier Dich doch einfach aus. Es wird sich lohnen!

 

5. Sprich über smoost

Gerade in der Vereinskultur ist der alte Weg der „Mund-zu-Mund-Propaganda“ nie zu unterschätzen. Zücke doch beim nächsten Stammtisch-Besuch kurz Dein Smartphone, zeig Deinem Nachbarn, dass Euer Verein jetzt auch bei smoost ist und erkläre ihm, wie einfach es ist, mit smoost Gutes zu tun – er wird begeistert sein und ihr habt einen Unterstützer mehr.

 

Diese wertvollen Tipps hat Euch Emanuel Slany zusammengestellt.

„Schnell war allen klar, dass man über den Zeitraum von einem Jahr sehr viel erreichen kann.“

Interview mit Thorsten Scholz von Hand-in-Hand-Cup e. V.

 

Thorsten SchulzThorsten Scholz ist 27 Jahre alt und engagiert sich im Verein Hand-in-Hand-Cup e. V., den er laut eigener Aussage kennt „seitdem er ein kleiner Ursel“ ist. Über Freunde wurde er später dann selbst in die Organisation mit eingebunden und ist vor allem für administrative Dinge, Finanzen und Bürotätigkeiten verantwortlich. Der gemeinnützige Verein aus Kempen organisiert seit 15 Jahren das größte Charity-Turnier in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt 17 Mitglieder stemmen gemeinsam den organisatorischen Aufwand für das Projekt. In Zukunft soll die Gesamtsumme mit smoost noch weiter in die Höhe steigen.

 

smoost: Wie entstand die Idee, ein Spenden-Fußball-Turnier ins Leben zu rufen?

Thorsten Scholz: Die Idee an sich entstand, wie für die Mitglieder des Hand-in-Hand Cups üblich, an der Theke. Unsere Gründungsmitglieder fachsimpelten bei dem einen oder anderen Kaltgetränk über die Geschehnisse des aktuellen Bundesliga Spieltags und der Welt generell. Im Laufe des Abends wurde allen klar, wie gut es Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung geht und das es Schade ist, dass das nicht überall der Fall ist. So ist man aufgrund der eigenen Interessen (Bier trinken und Fußball spielen) auf die Schnapsidee gekommen ein Charity-Fußball-Turnier für den guten Zweck zu veranstalten.

smoost: Eine Idee, die offensichtlich erfolgreich war. Wie viele Spenden konnten durch den Cup dieses Jahr gesammelt werden?

Thorsten Scholz: Die genaue Summe steht noch nicht fest, aber wir werden wohl irgendwo zwischen zwölf- und dreizehntausend Euro landen.

smoost: Wie werden die Spenden beim Hand in Hand Cup generiert/Wer hat die Möglichkeit zu spenden?

Thorsten Scholz: Einen Teil der Spenden erhalten wir bereits im Vorfeld des Cups. Hier haben wir in diesem Jahr mit der Volksbank Krefeld auf den letzten Drücker noch einen Sponsor gefunden, der den Cup ermöglicht hat. Diese Spende ist enorm wichtig, um die Vorfinanzierung zu gewährleisten. Hinzu kamen Firmen- und Privatspenden. Nicht zu vergessen sind all die vielen Sachspenden, ohne die eine Durchführung des Cups kaum möglich wäre.

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier – so wird der Hand-in-Hand Cup weiter Werbung für die smoost App machen und hoffentlich noch viele weitere zum Mithelfen animieren können.
–Thorsten Scholz

smoost: Gab es sonst noch Einnahmen?

Thorsten Scholz: Eine weitere Art der Spende ist natürlich auch die Bereitstellung der eigenen Arbeitskraft. Am Veranstaltungstag selbst sind so bis zu 70 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich engagiert um die Besucher mit allem zu versorgen, was wir so zu bieten haben. Alle Einnahmen fließen dann, abzüglich aller Kosten natürlich, in die Spendensumme ein, welche so groß wie möglich sein soll. Eine weitere Möglichkeit Geld zu spenden, sind unsere Veranstaltungsbändchen, diese werden umsonst ausgegeben, dürfen aber gerne auch bezahlt werden.

smoost: Du hast erzählt, dass sich auch die Mannschaften beteiligen, wie läuft das ab?

Thorsten Scholz: Auf die Mannschaftsspenden sind wir besonders stolz. Hier ist es so, dass zum einen eine enorme Summe zusammen kommt, aber zum anderen der Sinn des Hand-in-Hand Cups verinnerlicht ist. So sammeln einige Mannschaften bereits das ganze Jahr (z.B. eine Spendendose in einem Clubheim). Andere haben die Tradition am Vorabend des Cups durch die Straßen und Kneipen Krefelds zu ziehen und nicht ohne eine Spende wieder zu verschwinden. Andere wiederum sammeln auf der Arbeit oder leiern ihren Chefs das letzte Hemd aus den Rippen. Dieses Engagement ehrt uns sehr und wir können dafür nicht dankbar genug sein!

smoost: Das klingt sehr beeindruckend. Ist das Geld denn schon verplant? Was habt ihr konkret damit vor?

Thorsten Scholz: Wir werden für die Villa Sonnenschein eine Überdachung im Gartenbereich bauen. Diese gibt den krebskranken Kindern die Möglichkeit auch bei Sonne draußen zu entspannen, was sonst kaum möglich wäre. Hierzu wird von unserer Seite ein Zimmermann beauftragt, den wir nach Möglichkeit auch unterstützen können, um so noch etwas an der Personalkostenschraube drehen zu können.

smoost: Welche Organisationen werden neben der Villa Sonnenschein außerdem noch unterstützt und nach welchen Kriterien wurden die Organisationen ausgewählt?

Thorsten Scholz: In diesem Jahr wird zudem eine Familie unterstützt, die auch in der Villa Sonnenschein bekannt ist. Hinzu kommt ein ortansässiger Kindergarten. In den Vergangenen Jahren wurde auch Privatpersonen in Form von behindertengerechten Fahrrädern oder Delfintherapien geholfen. Für uns ist es aber immer schön, wenn wir einen gewissen lokalen Charakter beibehalten können.

smoost: Seit kurzem nutzt ihr ja auch smoost. Wie kam es dazu?

Thorsten Scholz: Ich wurde von einem Freund auf smoost aufmerksam gemacht. Dieser hat zusammen mit seiner Frau und einigen anderen das Projekt „Mount Rosary“ ins Leben gerufen, welches ebenfalls bei smoost aktiv ist. Er zeigte mir, wie einfach die App funktioniert und schlug vor dies doch auch für den Hand-in-Hand Cup einzurichten. Nach Durchsicht und Prüfung des Freistellungsbescheids war es dann soweit, wir waren angemeldet. Und das Team und ich sind sehr begeistert. Sowohl von der App, als auch von ihrem Team und dem sehr positiven Kontakt.

smoost: Wie viel hat der Hand in Hand Cup 2017 denn mit smoost schon eingenommen?

Thorsten Scholz: Wir haben smoost ja jetzt erst einmal getestet. Und in den zwei Monaten sind schon mehr als 350 Euro zusammen gekommen. Für den Hand-in-Hand Cup 2018 ist smoost mit eingeplant und soll ein fester Bestandteil werden. Hierfür steht das Spendenziel allerdings noch nicht fest. Dieses wird in den nächsten Monaten gesucht.

smoost: Wie wird der Hand-in-Hand-Cup e. V. smoost nach dem Turnier nutzen?

Thorsten Scholz: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier – so wird der Hand-in-Hand Cup weiter Werbung für die smoost App machen und hoffentlich noch viele weitere zum Mithelfen animieren können. Die generierten Gelder fließen dann mit in die Gesamtsumme 2018 ein.

smoost: Wie sind Ihre Erfahrungen innerhalb und außerhalb des Vereins mit der Charity-App?

Thorsten Scholz: Innerhalb des Vereins wird die App mittlerweile super angenommen. Hier hat es zwar einige Zeit gedauert, bis alle überzeugt waren, aber da man nach knapp einem Monat weit mehr als hundert Euro auf dem Konto hatte, war allen klar, dass man über den Zeitraum von einem Jahr sehr viel erreichen kann. Je mehr zusammen kommt, desto mehr Freunde können wir auch schon beim ersten Mal überzeugen, die App für uns oder Andere zu nutzen. So hoffen wir, dass die App auch mit fortschreitender Zeit und hoffentlich steigender Gesamtsumme immer mehr Freunde, Helfer und Sponsoren überzeugt.

smoost: Was habt ihr denn noch so geplant, um weiter auf smoost aufmerksam zu machen?

Thorsten Scholz: Auf Facebook und Instagram werden wir unser smoost-Projekt von Zeit zu Zeit noch weiter bewerben. Außerdem wird in unserem Vereinslokal ein Aushang mit dem Herz-Code zu finden sein. Mittlerweile gibt es auch Facebook Seiten von manchen Mannschaften, die zum Spenden für den Hand-in-Hand Cup aufrufen.

 

 

 

Das Interview führte Martina Werner.

Facebook-Bilder-Challenge – Das sind die Gewinner!

Es war ein spannendes Rennen um die meisten Likes in unserer Bilder-Challenge. Doch nun ist entschieden, welche Vereine es in die Top 5 der smoost-Highlights geschafft haben:

1. Zukunftskatzen – Chats de l’avenir e. V. 

Zukunftskatzen-Chats de l'avenir e.V.Mit ganzen 88 Likes der absolute Spitzenreiter unserer Challenge: der „Zukunftskatzen – Chats de l’avenir e.V.“.  Der Tierschutzverein kümmert sich um rund 450 hilfsbedürftige Katzen in Frankreich und Deutschland.

Hier gehts direkt zum Projekt: https://smoo.st/it/rtyoy

 

2. Kölner Selbsthilfe e.V.

Kölner Selbsthilfe e.V.Auf Platz zwei hat es der „Kölner Selbsthilfe e.V.“ geschafft. Mit ihrem Projekt „Tischlein deck‘ dich“ sollen Kinder und Jugendliche täglich ein gesundes Mittagessen erhalten.

Hier gehts direkt zum Projekt: https://smoo.st/it/dvzwt

 

3. Save our Souls – 1915 e.V.

Save Our Souls - 1915.de„Save our Souls – 1915 e.V.“ belegt mit 44 Daumen nach oben den dritten Platz unserer Challenge. Der Verein unterstützt verschiedenste humanitäre Hilfsprojekte in Syrien und dem Irak.

Hier gehts direkt zum Projekt: https://smoo.st/it/7tn60

 

4. Berliner Tiertafel e.V.

Berliner Tiertafel e.V.Die „Berliner Tiertafel“ sammelt Futter und Zubehör, um dieses an Tierhalter weiterzugeben, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Tiere aus eigenen Mitteln ausreichend zu versorgen.

Hier gehts direkt zum Projekt: https://smoo.st/it/gufz7

 

5. Tierhilfe Lebenswert 

Tierhilfe Lebenswert e.V.Für die Chance auf ein glückliches Leben von Hunden und Katzen, setzt sich die „Tierhilfe Lebenswert“ sowohl in Rumänien als auch in Deutschland ein.

Hier gehts direkt zum Projekt: https://smoo.st/it/s1y6h

 

 

 

„smoost ist eine tolle Alternative zu ‚normalen’ Spendenaufrufen“

Viele unserer Nutzer sind regelmäßige smoost-Klicker und unterstützen ihre Vereine so nicht nur im echten Leben, sondern auch in der digitalen Welt. Wir waren neugierig und wollten erfahren, wie ihnen unsere App gefällt. Jessica Grünewald aus Hannover ist so eine regelmäßige smoost-Klickerin. Die 27-jährige Tierärztin nutzt seit gut einem Monat unsere Charity-App. Wann immer sich ihr die Möglichkeit bietet, blättert Jessica Prospekte für ihren Verein „Seelen für Seelchen e.V.“ durch. Wir haben mit ihr gesprochen und erfahren, was sie dazu bewegt hat die App zu nutzen.

 

smoost: Hallo, Jessica. Schön, dass du dir die Zeit nimmst, um mit uns zu sprechen. Unsere App gibt es nun schon im vierten Jahr. Wie bist du eigentlich auf smoost aufmerksam geworden?

Jessica GrünewaldJessica Grünewald: Ich engagiere mich ehrenamtlich in dem Tierschutz-Verein „Seelen für Seelchen“ und habe darüber auch von smoost erfahren. Als aktives Mitglied kümmere ich mich um die Betreuung von Pflegestellen und mache die Vorkontrollen bei zukünftigen Adoptanten. Als sich der Verein bei smoost angemeldet hat, wurden wir auch informiert, dass wir mit der App Gelder für unseren Verein sammeln können. Da war ich von Anfang an begeistert.

smoost: Und warum nutzt du smoost?

Jessica Grünewald: Ich nutze die App ganz gezielt, um unser Projekt zu unterstützen. smoost ist eine tolle Alternative zu den „normalen“ Spendenaufrufen und ein sehr effektiver Nebenzweig, um dringend benötigtes Geld reinzubekommen.

smoost: Nun ist es so, dass die App jederzeit genutzt werden kann. Hast du bestimmte Lieblings-Zeiten, zu denen du smoost nutzt?

Jessica Grünewald: Ganz ehrlich? Am liebsten smooste ich abends auf der Couch. Ich surfe dann meistens mit meinem Smartphone auf der Facebook-Seite unseres Vereins und da wird smoost auch des Öfteren mal erwähnt. Dann fällt mir oft wieder ein, dass ich noch bei der App reinschauen wollte und das mache ich dann auch. Wenn ich einmal nicht daran denke, dann smooste ich spätestens, wenn die Erinnerungsnachricht der App auftaucht.

smoost: Jeden Abend smoostet du… Man könnte dich also tatsächlich als Power-Userin betiteln. Aber wie entscheidest du denn, für welches Projekt du untertstützen möchtest?

Jessica Grünewald: Naja, eine Power-Userin bin ich, glaube ich, nicht. Aber es stimmt schon, ich mache das sehr regelmäßig. Hauptsächlich unterstütze ich dabei natürlich meinen eigenen Verein oder gucke auch schon mal, welcher Verein aus meiner Umgebung sonst noch mit dabei ist. Manchmal fällt mir in den Highlights auch das ein oder andere interessante Projekt auf, das ich ebenfalls unterstütze.

 

„Ohne Werbung geht es nicht und ohne smoost könnte man uns ja auch nicht so einfach und kostenlos helfen.“

smoost-Nutzerin Jessica Grünewald

smoost: Du unterstützt deinen Verein ja durch das Ansehen von digitalisierten Werbeprospekten. Hast du eine Lieblingswerbung?

Jessica Grünewald: Puh, also eine wirkliche Lieblingswerbung habe ich tatsächlich gar nicht. Es sind ja auch meistens die Prospekte, die auch in der Zeitung sind und da habe ich auch kein Lieblingsprospekt. Aber manchmal entdecke ich bei den Prospekten in der App bessere Sonderangebote, die mich dann schon reizen. Vor allem gefällt mir, dass es auch interessante Info-Blätter zu sehen gibt, die in der Zeitung nicht dabei sind.

smoost: Machst du Werbung für euer Projekt bei smoost?

Jessica Grünewald: Ohne Werbung geht es nicht und ohne smoost könnte man uns ja auch nicht so einfach und kostenlos helfen. Daher halte ich es für sinnvoll in Facebook-Posts um Unterstützung bitten. Es gibt ja auch diesen Sharing-Link, den man an alle per E-Mail, WhatsApp oder eben bei Facebook schicken kann. Der ist auch ganz hilfreich, um mehr Unterstützer zu erreichen. Wenn mein Verein auf Facebook etwas zu smoost schreibt, dann teile ich das meistens gleich, um auch Freunde und Bekannte darauf aufmerksam zu machen. Das ist meiner Meinung nach der beste Weg, um neue Unterstützer zu finden.

smoost: Durch die aktive Kommunikation ist euer Projekt ja auch ziemlich erfolgreich. Kommuniziert ihr innerhalb des Vereins auch über smoost?

Jessica Grünewald: Im Verein reden wir ziemlich oft darüber – eigentlich seitdem wir dabei sind. Wir erinnern uns gegenseitig immer wieder daran Herzklicks zu sammeln und auch sonst ist smoost häufig ein spannendes Thema. Bei internen Gruppengesprächen geht es jetzt auch vermehrt darum, unser Projekt voranzubringen. Wir möchten noch mehr Menschen erreichen, die smoost dann auch wieder weiterempfehlen und so weiter.

smoost: Jetzt haben wir schon davon gehört, dass in einigen Vereinen eine Art Wettklicken veranstaltet wird. Macht ihr auch etwas in der Art?

Jessica Grünewald: Direkt einen Wettbewerb mit einem Wettklicken haben wir tatsächlich noch nicht gemacht. Aber vor ein paar Tagen haben wir aus Spaß einfach mal gepostet, wer die meisten Prospekte für uns anschaut. Und das hat dann einige dazu motiviert, doch noch einmal mehr für uns zu klicken.

smoost: Zum Schluss möchten wir noch wissen, ob dir irgendetwas bei smoost fehlt. Vermisst du vielleicht Funktionen oder hast du Wünsche und Ideen für unsere App?

Jessica Grünewald: Die Bedienung der App ist sehr übersichtlich und einfach, das gefällt mir so wie es ist. Aber vielleicht könnte man eine Rubrik erstellen, in der man alle Vereine sieht, die man unterstützt. Das wäre mein Wunsch für die Zukunft.

Das Interview führte smoost-Praktikantin Kristin Paulsen.