Tag des Artenschutzes – Fünf spannende Projekte bei smoost

Ob Nashörner, Meeresschildkröten, Koalas, Elefanten oder Geparde – die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. engagiert sich nicht nur am „Tag des Artenschutzes“ für bedrohte Tiere. Mit smoost sucht der Verein tatkräftige Unterstützung zur Finanzierung der Projekte.

Seit 30 Jahren setzt sich AGA international für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume ein. Mit seiner Projektarbeit fördert der Verein den Schutz und den Erhalt der Natur, stärkt das Umweltbewusstsein und versucht die Zerstörung der Lebensgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen zu verhindern. Um ihre Projekte effektiv durchführen zu können, arbeitet die AGA weltweit mit kompetenten, lokalen Partnerorganisationen zusammen. Dank dieser engen und guten Zusammenarbeit können Artenschutzprojekte direkt und nachhaltig umgesetzt werden.

Unterstützt wird die AGA durch Spenden und Beiträge der Förderer sowie tatkräftigen ehrenamtlichen Helfern. Nur dank dieser Hilfe können Artenschutzprojekte effektiv und erfolgreich umgesetzt werden. Auch bei smoost kann man die Aktionsgemeinschaft Artenschutz durch das Anschauen von Prospekten unterstützen. Mit insgesamt fünf Projekten ist die AGA bei smoost vertreten. Bisher kamen so schon über 850 Euro zusammen. Anlässlich des Artenschutztages möchten wir Ihnen fünf wunderbare Projekte zum Artenschutz kurz vorstellen:

 

Rettet die Nashörner!

Rettet die Nashörner

Die Wilderei auf Nashörner hat einen traurigen Höhepunkt erreicht. Die Wilderer haben es dabei auf das Horn der Tiere abgesehen, das meist auf asiatischen Märkten zu Höchstpreisen verkauft wird. Auch in Kenia hat die Wilderei dieser charismatischen Dickhäuter spürbar zugenommen.

Aus diesem Grund unterstützt die AGA die Anti-Wilderei-Aktivitäten ihres Projektpartners in Kenia, des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT). Weitere Wildhüter, die natürlich nicht nur die Nashörner, sondern auch Elefanten und viele weitere Wildtiere schützen werden, sollen ausgebildet werden. Für die oft lebensgefährliche Arbeit brauchen sie zudem geeignete Ausrüstung. Mehrtägige Patrouillenfahrten und ausgedehnte Wanderungen durch die Wildnis des Nationalparks gehören zu ihrem Arbeitsalltag, den sie mit viel Engagement und einem Herz für „ihre“ Wildtiere meistern.

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Meeresschildkröten schützen!

Meeresschildkröten schützen!

Alljährlich ereignet sich ein faszinierendes Naturschauspiel im Iran. Seit Menschengedenken kommen Meeresschildkröten zur Eiablage an die Strände der Insel Kish. Diese ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus Teheran und anderen großen Städten des Festlandes – bis zu eine Million Menschen pro Jahr. Tourismusprojekte mit Bau von Hotels und Apartmenthäusern in Küstennähe sowie die Zunahme des Fischfangs, haben dafür gesorgt, dass die Bestände der Echten Karettschildkröte und Grünen Meeresschildkröte dramatisch zurückgehen. 5 engagierte Artenschützer auf Kish brauchen dringend Unterstützung.Die AGA fördert aber auch die Umweltbildung vor Ort. So werden Stofftaschen verteilt und den Menschen zu erklärt, dass Plastiktüten, die im Meer landen, eine große Gefahr für die Schildkröten darstellen.

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Bäume pflanzen & Koalas schützen!

Bäume pflanzen & Koalas retten!

Der Lebensraum der Koalas schwindet. In nur 3 Jahren hat sich ihr Bestand im Süden von Brisbane halbiert. Der Lebensraum der Koalas wird immer weiter zersiedelt. Dadurch stehen die charismatischen Beuteltiere immer wieder vor Hindernissen wie Straßen und Häusern oder sie werden von streunenden Hunden aufgespürt und angegriffen.

Wissenschaftliche Untersuchungen in der als „Koala Coast” bezeichneten Region im Südosten von Brisbane belegen einen erschreckenden Rückgang der dortigen Koala-Population. Auch wenn bereits einige Schutzgebiete ausgewiesen wurden, so befindet sich der größte Teil des Koala-Lebensraums immer noch außerhalb von geschützten Gebieten und auch im städtischen Randbereich. Immer wieder kommt es dadurch zu tödlichen Zusammenstößen der Beuteltiere mit Autos und angreifenden Hunden. Die AGA setzt sich dafür ein, dass der private und besiedelte Grundbesitz in Schutzkonzepte einbezogen wird, denn er dient den Koalas nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Wanderwege zwischen Schutzgebieten. Zusammen mit ihrer Partnerorganisation FNPW führt die AGA in der „Koala Coast“-Region Baumpflanzaktionen mit privaten Grundbesitzern, ehrenamtlichen Helfern und Schulklassen durch. Auf diese Weise soll der Lebensraum der Koalas aufgeforstet und Wanderkorridore angelegt werden. Außerdem erreichen wir bei diesen Aktionen die Bevölkerung und können sie über ihre tierischen Nachbarn aufklären und für ein angepasstes Miteinander werben.

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Elefantenwaise brauchen Eure Hilfe!
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich auch für den Schutz der Elefanten in Kenia ein, indem Sie auch die Aufzucht von Elefantenwaisen, deren Eltern meist von Wilderern getötet wurden und die Ausbildung von Wildhütern finanziert.  Auch heute werden immer noch Elefanten wegen ihrer Stoßzähne gewildert. Oft bleiben dabei verstörte Jungtiere zurück, die ohne Hilfe nicht überleben würden.

Die AGA unterstützt deshalb ein Waisenhaus des David Sheldrick Wildlife Trust für Elefantenbabys, die oftmals fast
verhungert aufgefunden werden. Sie brauchen tierärztliche Versorgung und müssen mehrere Jahre versorgt werden, um sie dann wieder in die Freiheit entlassen und in eine Elefantenherde integrieren zu können.

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Geparde vor der Ausrottung schützen!

Geparde vor der Ausrottung schützen!

Farmer sehen in Geparden eine Bedrohung ihrer Nutzviehbestände. Sie stellen Fallen auf und töten die Großkatzen. Die AGA setzt sich für die Lösung dieses Mensch-Wildtier-Konfliktes ein und versorgt zudem verletzte und verwaiste Geparde.

Noch etwa 3.000 Geparde leben in Namibia. Das ist die größte, noch verbliebene Population weltweit. Die meisten dieser Geparde leben außerhalb von Schutzgebieten, denn dort stehen sie in großer Konkurrenz mit anderen Raubkatzen wie Löwen, die ihnen ihre Beute streitig machen. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist deshalb kommerziell genutztes Farmland. Dieses wird in weiten Bereichen zur Viehhaltung genutzt und Farmer sehen in den Geparden eine Bedrohung ihrer Nutzviehbestände. Sie stellen Fallen auf und töten die eleganten Großkatzen.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich zusammen mit ihrer Partnerorganisation, dem Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia für den Schutz der Geparde ein. So wurden Geparden-freundliche Viehhaltungsmethoden entwickelt, die die Akzeptanz für Geparde als Bestandteil eines natürlichen Ökosystems erhöhen sollen, um den anhaltenden Mensch-Wildtier- Konflikt auf Dauer zu lösen.

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